Naturheilpraxis Attendorn

Die Praxis für Chinesische Medizin in Attendorn

Coronavirus und TCM

Jede Erkrankung ist immer das Ergebnis eines Kampfs zwischen der guten Energie ZHEN QI und der schädlichen Energie XIE QI. Es kommt daher auf die Stärke unserer authentischen Abwehrenergie (unseres Immunsystems) und auf die Kraft des schädlichen Windes (Virus oder Bakterie) an. Mehr als anderswo gelten hier die Worte von Luis Pasteur: "Das Pathogen (Virus) ist nichts, das Terrain ist alles!" .  Es muss daher IMMER den richtigen Schlüssel geben der in das Schloss passt, anders gesagt ein brennendes Streichholz muss in das Heu fallen, sonst bricht kein Brand (und damit keine Erkrankung) aus. Und es kommt auf die Qualität des Heus an, ob es trocken oder feucht ist - in unserem Fall stellt das trockene Heu paradoxerweise die Feuchtigkeit (und hohe Temperaturen) im Organismus dar - also die optimale Umgebung, glimmende Asche, die nach einer Windböe zu brennen beginnt... Wenn man daher keine übermäßige Temperatur und Feuchtigkeit im Magen, Darm oder in der Lunge hat, begegnet man diesem lauwarmen Wind, ohne es überhaupt zu merken (das brennende Streichholz fällt auf Beton). Bei leichterem Verlauf kann man sich irgendwie "in seiner eigenen Haut nicht wohl fühlen", sich müde fühlen (wie es im Frühjahr üblich ist...), all diese Symptome klingen aber mit der Zeit von selbst wieder ab.

Ähnlich, als wenn ein Streichholz ins Frühlingsgras fällt (es kann zwar nach dem Winter kurz brennen, erlischt jedoch meist von selbst), können klassische Anzeichen einer Viruserkrankung – Schnupfen, Husten, erhöhte Temperatur, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen u.ä. auftreten. Dieser akute Zustand wird dann symptombezogen behandelt.

Bei einem schwereren Krankheitsverlauf, wenn die Krankheit tiefer eindringt (das brennende Streichholz fällt ins Holz, welches schrittweise zu glimmen beginnt), treten Nachtfieber, Husten (trocken oder schwierig auszuhusten), Schmerzen auf der Brust, Atemnot – Symptome der Bronchitis - auf.

Wenn das Holz allerdings sehr vermodert ist, verbreitet sich das Feuer wie ein Fisch im Wasser. Bei vom Leben erschöpften Patienten, auf denen die Spuren des Alters, die Menge an eingenommenen chemischen Medikamenten und Langzeiterkrankungen zu erkennen sind, ist eine wirksame Therapie sehr schwierig. Der Angriff des schädlichen Windes (in diesem Fall des Coronavirus) ist oft nur der letzte Tropfen - jedoch nicht die Hauptursache des Todes.

Lassen wir uns nicht von der Anzahl der Verstorbenen oder Infizierten überlasten, lassen wir uns nicht durch verschiedenste Fake News oder Hoaxes unnötig beängstigen, die TCM bietet zwar keine Atemschutzmasken, Beatmungsgeräte, Impfstoffe u.ä. an, dafür hat sie die beste Verhütung von allen Erkrankungen. Ich bin überzeugt, dass die (insbesondere unnötige) Angst die Strömung der wohltuenden Energie Qi abschwächt, unterdrückt und blockiert - und diese Balance und Harmonie benötigen wir gerade jetzt. Doch gerade nach dem schlimmsten Sturm geht die Sonne IMMER wieder auf, also keine Angst und viele Freude haben!

Es ist nicht immer einfach, sich in diesen turbulenten Zeiten zu orientieren. Oft hilft es also, tiefer auf die Geschichte zurück zu schauen und sich einer klassischen Weisheit zu bedienen. "Der alte Meister" Lao-C´ schrieb vor Jahrtausenden:

"Sein Spiegelbild kann man nur in ruhigem Wasser, nicht jedoch in strömendem Wasser sehen. Den ruhigen Schutz kann man nur im Frieden finden."