Naturheilpraxis Attendorn

Die Praxis für Chinesische Medizin in Attendorn

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus (Covid-19)

Jenseits der medialen Corona-Dauerbeschallung und unabhängig von einer Bewertung dieser Angelegenheit ist es wissenschaftlich plausibel, dass ein sinnvoller Beitrag zur Bremsung der Ausbreitung des Corona-Virus - und der damit möglicherweise verbundenen Überlastung des Gesundheitssystems - das Verhindern größerer, dicht gedrängter Menschengruppen sowie anderer Sozialkontakte ist.
Es zeigt sich aber auch, dass gesunde Patienten in dieser Region eine Infektion mit Covid-19 sehr gut überstehen, daher ist Panik nicht angebracht!


Nachfolgend einige Handlungsempfehlungen aus meiner Praxis:


1. Covid-19: Behandlungsverbot (betrifft auch die Diagnostik) für Heilpraktiker
Hier greift das Infektionsschutzgesetz, so dass die Behandlung, und dazu gehört auch die Diagnostik, nur von einem Arzt durchgeführt werden darf!
Achtung: Auch die derzeit angebotenen Antikörpertests auf Corona, die ohnehin nicht zur Erkennung einer aktuten Infektion mit Covid-19 zu gebrauchen sind, sollten Sie auf keinen Fall anwenden!  

2. Verdachtsfälle und die wichtigsten Symptome 
Natürlich hat nicht jeder Mensch mit Erkältungssymptomen automatisch eine COVID-19-Infektion. Das Robert-Koch-Institut (RKI) spricht hierzu folgende Empfehlung aus: 

Der Verdacht auf COVID-19 ist begründet, wenn bei Personen mindestens eine der beiden folgenden Konstellationen vorliegt:

- Personen mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere oder unspezifischen Allgemeinsymptomen und Kontakt mit einem bestätigten Fall von COVID-19

- Personen mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere und Aufenthalt in einem Risikogebiet 


Die häufigsten Symptome: Trockener Husten und Fieber

Meldepflicht von Verdachtsfällen: Die Pflicht zur namentlichen Meldung nach § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) wurde auf eine Infektion ausgedehnt, die durch das erstmals im Dezember 2019 in Wuhan/Volksrepublik China aufgetretene neuartige Coronavirus („2019-nCoV“) hervorgerufen wird. Der § 8 Absatz 1 Satz 8 IfSG lautet: „Zur Meldung sind verpflichtet: im Falle des § 6 Absatz 1 Satz 1 der Heilpraktiker.“ Demnach müssen auch Heilpraktiker Covid-19-Verdachtsfälle zwar melden, dürfen die Erkrankung jedoch nicht behandeln!


3. Hygiene und Eigenschutz in meiner Praxis
Die Hygieneregeln in meiner Praxis werden in dieser Situation besonders streng eingehalten, dazu gehört auch das Tragen von Schutzhandschuhen bei der Behandlung sowie das Tragen von adäquater Berufskleidung, die ausschließlich in der Praxis getragen wird.
Darüber hinaus ist es sinnvoll, so, wie bei anderen Epidemien, nach jeder Behandlung Kontaktstellen der Patienten in der Praxis zu desinfizieren.  

Meine Terminvergabe: 
Ein sinnvoller Beitrag ist es, Termine so zu vergeben, dass keine Personen-Ansammlungen bzw. Kontakte zwischen Patienten in der Praxis entstehen. Das teile ich auch den Patienten mit.

Falls Patienten telefonisch Termine anfragen, führen ich bereits am Telefon eine Anamnese durch, in der ich  die unter Punkt 2. genannten Aspekte abfrage.

4. Aktuelle Informationen beim RKI abrufen:
Bitte verlassen Sie sich in dieser Situation ausschließlich auf die Informationen von Fachleuten und fallen Sie nicht auf die große Zahl der nun in Umlauf geratenden Falschinformationen rein.

Auf der Website des RKI finden Sie alle relevanten und aktualisierten Informationen.


5. Risikopatienten
Es gibt eine Risikogruppe von Patienten, um deren Schutz es bei allen Maßnahmen primär geht. Zu dieser Risikogruppe gehören Patienten jenseits des sechzigsten Lebensjahres und/oder Patienten mit verschiedenen Vorerkrankungen.
Lesen Sie hierzu unbedingt die Informationen des RKI.


Bitte beachten Sie auch: Erwartungsgemäß nutzen "Geschäftemacher" die Situation und die Angst der Menschen aus, um mit allen möglichen Versprechungen und sogar Schnelltests auf Covid-19 ein fragwürdiges Geschäft zu machen. Insbesondere die aktuell per Mail angebotenen Schnelltests zur Antikörperbestimmung (IgM- und IgG-AK) sind zur Detektion einer akuten Covid-19-Infektion nicht geeignet! Eine akute Infektion wird durch einen PCR-Test auf das Virus im Abstrich nachgewiesen.

Stärkung des Immunsystems, Vermeidung von anderen Infektionen und Pflege der Schleimhäute

Neben der Vermeidung des Kontakts mit bereits infizierten oder potenziell infizierten Patienten ist eine gute Gesamtkonstitution der beste Schutz vor allen Infektionskrankheiten!
Es gilt also, das Immunsystem zu unterstützen, andere Infektionen zu beseitigen bzw. frühzeitig zu bekämpfen und individuelle Gesundheitsbelastungen zu vermeiden.
Dazu gehört auch ausreichend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft (aktuell natürlich nicht in Gruppen!), eine ausgewogene und vitalstoffreiche Ernährung und die Vermeidung von Stress. Zu diesem Stress gehört auch die derzeit pemanente mediale Konfrontation mit Corona und die dadurch entstehenden Ängste. 

Ganz wichtig ist es, die Funktion der Schleimhäute zu unterstützen, da sie die erste Kontaktstelle für Bakterien und Viren sind.
Es empfiehlt sich, ganz besonders auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, um die Schleimbildung zu unterstützen. Komplikationen können auch entstehen, wenn in der jetzt beginnenden Pollenflugsaison allergische Atemwegsymptome auftreten. Weil Kortisongaben (Atem- und Nasensprays) auf Schleimhäute Virusinfektionen begünstigen, sollte der Behandlung von auftretenden Allergiesymptomen besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Laboruntersuchungen sollten in dieser Situation vor allen Dingen bei Menschen jenseits des 50sten Lebensjahres mit dem Ziel durchgeführt werden, die Funktion des Immunsystems (Immunglobuline, Zink), die aktuelle Abwehrlage (Großes Blutbild) und akute entzündliche Situationen (CRP, Kupfer) zu überprüfen. Ich empfehle dazu die BIO-LABOR Basisuntersuchung in Kombination mit dem Immunschwächemodul.
Ebenso kann die Überprüfung des darmassoziierten Immunsystems durch eine Stuhluntersuchung sinnvoll sein. Zu diesem Zweck sollte das STP1 ausreichen.

Gerne berate ich Sie hinsichtlich biologischer Arzneimittel bei bestehenden und beginnenden Infekten, der Unterstützung Ihres Immunsystems und zur Pflege Ihrer Schleimhäute.

Sollten Sie sich über den Covid-19 aus Sicht der chinesischen Medizin intressieren, empfehle ich Ihnen die Internetseite www.sgtcm.de und dort den Punkt Literatur.

Zudem gibt es gerade über die Akupunktur gut Möglichkeiten, beginnende allergische Atemwegssymptome zu behandeln.


Für Rückfragen stehe ich Ihnen wie immer jederzeit gerne zur Verfügung
  
Mit freundlichen Grüßen Hubertus Schnüttgen